Zwei Tage Mainhattan – auf der Jagd nach dem Euro

Am ersten Tag der Banken-Klassenfahrt nach Frankfurt am Main haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen BK1751, BK1752 und BK1753 einen Vortrag zum Thema „Fair Finance Network- nachhaltiges Finanzwesen“ in der „Triodos Bank“ angehört. Dabei wurde vor allem die Investition in die Nachhaltigkeit und die Unterstützung von Unternehmen mit sozialem, ökologischem oder kulturellem Mehrwert mit Hilfe der Kundeneinlagen thematisiert.
Nachmittags führten die Bankenklassen noch eine spannende Rallye im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank durch und ließen den Tag mit einem leckeren Abendessen im „Dauth-Schneider“ ausklingen.
Am Freitagmorgen ging es in die Europäische Zentralbank. Nach einer intensiven Sicherheitskontrolle jedes einzelnen Schülers haben die Klassen einen Vortrag über die Aufgaben und die Struktur der Europäischen Zentralbank angehört. Außerdem konnten sie einen Einblick in die beruflichen Einstiegsmöglichkeiten bei der EZB und deren nötige Voraussetzungen erhalten. Der Besuch bei der EZB rundete zwei ereignisreiche Tage in Frankfurt erfolgreich ab.

Besuch bei der Deutschen Bundesbank in Hannover

Zusammen mit ihren Fachlehrerinnen Frau Dr. Augath und Frau Hildebrandt besuchten die drei Bankenklassen BK1751, BK1752 und BK1753 die Deutsche Bundesbank in Hannover, um mit Bundesbankdirekor Hartmut Arendt über das Thema „Aktuelle Geldpolitik – weiterhin im Krisenmodus” zu debattieren.
Thematisiert wurde unter anderem der Einsatz von Helikoptergeld zur Anregung der Nachfrage. Dabei wird das neu geschaffene Zentralbankgeld direkt an Staat oder Bürger ausgezahlt, um durch vermehrte Konsumausgaben die Realwirtschaft anzukurbeln.

Im Zoo mit der VK 1751

Einen Zoobesuch der besonderen Art unternahm die VK 1751 mit ihrem Klassenlehrer  Dr. Heiko Kujawski im September. Im Rahmen einer Führung durch den „Backstagebereich“ stellte sich der der Zoo aus Sicht eines Wirtschaftsunternehmen dar. 

Die Vergangenheit kann man nicht mehr ändern, die Zukunft schon.

Nachfahren der NS-Zeitzeugin Ruth Herskovits-Gutman zu Gast an der BBS 11
Zeitzeugen, die von den Gräueltaten des NS-Regimes berichten und somit wertvolle Informations- und Versöhnungsarbeit leisten, gibt es nur noch wenige. Umso wichtiger ist es, sich jede bietende Chance zu nutzen, um jene Menschen zu befragen.
Die Klasse BG 12192 ergriff am 04. September 2019 eine dieser seltenen Gelegenheiten und sprach mit Nachfahren der jüdischen NS-Zeitzeugin Ruth Herskovits-Gutman.
Ihre Tochter Hannah und deren Söhne Ben und Sam besuchten die BBS 11 und berichteten den Schülerinnen und Schülern über die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und insbesondere ihren Erfahrungen in Hannover.
Die inzwischen verstorbene Ruth Herskovits-Gutman wanderte 1941 zunächst nach Schweden, dann nach England aus, und fand schließlich in den USA eine neue Heimat.
Ihre Familie lebt bis heute dort. Da keines der Familienmitglieder Deutsch spricht, fand das Gespräch auf Englisch statt, was die Klasse überzeugend meisterte. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Dr. Wussow-Klingebiel und Herrn Petrik. Von der Gedenkstätte Ahlem war Shaun Hermel dabei.
Die drei Gäste erzählten sehr bewegend und anschaulich von den Erlebnissen ihrer Mutter bzw. Großmutter und davon, wie sie in ihrem Erziehungsstil von ihrer Vergangenheit beeinflusst wurde.
So erzählte Hannah von einer die Familie ständig begleitenden Verlustangst, die sich bis in die Enkel-Generation weitervererbte. Das Bedürfnis, alle Familienmitglieder um sich zu haben und nicht noch einmal voneinander getrennt zu werden, sei sehr stark.
Während der Erzählungen war die enge Verbindung unserer Gäste zu ihrer Mutter bzw. Großmutter deutlich spürbar.
Besonders interessant stellte Hannah ihre gespaltenen Gefühle gegenüber Deutschland dar und verdeutlichte, dass sie trotz der Ereignisse der NS-Zeit eine Vaterlandsliebe für unser Land empfinde. Und das, obwohl viele Familienmitglieder in verschiedenen Konzentrationslagern umgebracht wurden.
Als Tochter einer Zeitzeugin sehe Hannah eine besondere Verantwortung, sich gegen politische Ungerechtigkeit einzusetzen.
Die drei zeigten sich sehr offen gegenüber sämtlichen Fragen der Schülerinnen und Schüler, hatten großes Interesse an ihren Kenntnissen über den Nationalsozialismus und an deren Einschätzung der heutigen politischen Situation in Deutschland. So entstand ein reger Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern und unseren amerikanischen Gästen. Wir freuen uns darauf, die Familie in Zukunft noch öfter an unserer Schule begrüßen zu dürfen.

Mit Highspeed in die Digitalisierung

Filme in HD ruckelfrei und ohne Verzögerung anschauen, riesige Datenmengen in rasendem Tempo down- und uploaden – all das gelingt mit einem leistungsfähigen Internetanschluss. Als erste BBS der Region ist unsere Schule an das Glasfasernetz angeschlossen, sodass  wir endlich alle im schnellen W-LAN surfen können.
Auch die Schüler*innen der neu eingerichteten iPad-Klasse im 11. Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums profitieren vom schnellen Internet. Ebenso deren Parallelklassen, die ihre eigenen Geräte mitbringen oder ein iPad gegen eine geringe Gebühr von der Schule geliehen haben.
So manch ein Schüler in jenen Klassen dürfte nun zum ersten Mal in seinem Schülerleben eine vollständige Mappe haben. Fehlende Arbeitsblätter können schließlich unkompliziert beschafft werden und flattern online in Sekundenschnelle auf dessen Gerät.
Und auch die Schultasche verliert in Zukunft an Gewicht, denn bereits im Englischunterricht wird in den mit iPads ausgestatteten Klassen mit einem Online-Lehrbuch gearbeitet.
Neu an unserer Schule ist auch der Einsatz des bekannten Schulservers IServ, über den Schüler*innen und Lehrer*innen miteinander kommunizieren und Dateien versenden können.